Unser aktuelles Programm Nachtfalter gibt es bisher exklusiv auf der Bühne zu erleben. Um Sie nicht ganz auf dem Trockenen sitzen zu lassen, haben wir jedoch eine kleine Auswahl unserer Stücke als Musikvideo produziert.Viel Spaß!
“Die Vier musizieren absolut virtuos und mit überwältigender Spiellust!”
(WDR3 Hörstoff)
NACHTFALTER
Dunkel und freudvoll erzählt Nachtfalter von Hedonismus und Freigeistern, dem zwanghaften Aufopfern für die Kunst.Vom Studentenleben, von Paris in den 1920er Jahren und der „Sexyness“, die dieses Lebensgefühl mit sich bringt.
Nachtfalter ist eine Hommage an die Hingabe.
NACHTFALTER
SIE WOLLEN MEHR?
IMMER NOCH NICHT GENUG?
Dann hören Sie doch in unsere vorherigen Programme rein. Diese gibt es übrigens auch auf Tonträger zu kaufen.
KARNEVAL
DER TIERE
Eine Rekomposition von Camille Saint-Saëns bekanntem Zyklus, vierfach für den Opus Klassik 2024 nomminiert!
CLASSIC
ROCKS POP!
Mitreissende Klassiker in neuem Gewand: Von Bach bis Daft Punk – das Quartett lässt Genregrenzen schmelzen.
KONZERTE
ÜBER DIE BAND
Das Chronatic Quartet bestätigt drei der wichtigsten Thesen im heutigen Musikbetrieb: Klassik ist lebendig. Klassik ist emotional. Klassik ist sexy. Mit seiner ungewöhnlichen Besetzung aus Violine, Klavier, Kontrabass und Schlagzeug honoriert das Ensemble die großen (und manchmal auch kleinen) Werke der Vergangenheit und interpretiert sie mit bemerkenswertem Feingefühl neu.
Seit nahezu einem Jahrzehnt zieht die Band, bestehend aus Tobias Paulus (Violine), Benedikt ter Braak (Klavier & Komposition), Marco Tiziano Alleata (Bass) und Jan Friedrich (Schlagzeug), ein Publikum in seinen Bann, das ebenso vielfältig ist wie die musikalischen Wurzeln ihrer Mitglieder. Besonders in Erinnerung geblieben sind ihre Auftritte bei der Sommerrhapsodie in Wien, bei den Bautzener Kammerkonzerten, bei der Werner-Richard Dr. Carl Dörken-Stiftung und im ZDF Morgenmagazin. Für ihr Programm Karneval der Tiere wurde das Chronatic Quartet vierfach für den Opus Klassik nomminiert und erhielt einen Global Music Award.
Mit seinem neuen Programm Nachtfalter zeigt sich das Ensemble betörend widersprüchlich: kraftvoll aber verwundbar, virtuos jedoch unprätentiös, komplex und dabei simpel. Umrahmt von persönlichen Anekdoten und überraschenden musikgeschichtlichen Einblicken präsentiert das Chronatic Quartet ein Konzert, das ebenso unterhaltsam wie unvergesslich ist.
Tobias Paulus
Tobias Paulus befasst sich mit einem großen Spektrum von der Klassik bis zu Rock und Pop. Er beteiligte sich an unterschiedlichsten Crossover-Projekten wie Tonga Kashifs Queen Symphony, in der er die Solovioline spielte, und dem Stabat Mater für Violine und Chor von Nicolas Bacri. Aus seiner Band Fortissimo entstand das Chronatic Quartet, das die Idee der stilübergreifenden, genrefreien Musik durch gelungene Synthesen klassischer und moderner Rock-Pop-Elemente verwirklicht. Diese Formation steht heute im Zentrum seiner musikalischen Aktivitäten.
Tobias Paulus wurde 1987 geboren und erhielt seit seinem fünften Lebensjahr Geigenunterricht. Zahlreiche Erfolge beim Bundeswettbewerb Jugend musiziert ließen bereits eine künftige Karriere als Musiker erahnen: Paulus war Mitglied des Bundesjugendorchesters, spielte (und spielt) in verschiedenen Kammermusikformationen und studierte schließlich an der Hochschule für Musik Freiburg. Dabei interessierte er sich schon früh für alles, was über den Tellerrand der klassischen Musik hinausgeht. Er hörte Philosophie und absolvierte an der Stuttgarter Hochschule für Medien den Studiengang Audiovisuelle Medien, den er 2015 abschloss.
Benedikt ter Braak
Schon während seiner Lehrjahre bemühte sich Benedikt ter Braak (*1986) um die Ergründung und Beherrschung verschiedenster musikalischer Welten. Nach der Ausbildung zum klassischen und zum Jazz-Pianisten studierte er Musikpädagogik an der Folkwang Universität der Künste, wo er zugleich als weitere Hauptfächer Instrumentalkomposition Neue Musik und Pop-Komposition belegte. 2017 schloß er sein Masterstudium »Professional Performance« im Hauptfach Klavier mit Bestnote ab. Bei dieser Gelegenheit entstand die Weltersteinspielung der Douze Études von Raffaele d’Alessandro.
Seither ist ter Braak sowohl als Pianist – er gastierte unter anderem beim Bonner Beethovenfest und dem Klavierfestival Ruhr – wie auch als Komponist gefragt: Seine Kreationen wurden von den Bochumer Symphonikern und der Radiophilharmonie Saar aufgeführt, elektro-akustische Stücke erklangen verschiedentlich in Deutschland sowie in New York und in Mexico. Neben seiner regelmäßigen schöpferischen Arbeit für das Theater Trier schreibt er Musik für freie Produktionen, wie sie beispielsweise beim Körber-Festival für junge Regie in Hamburg gezeigt wurden. 2020 komponierte und produzierte er die Musik zu Henrietta Horns Tanztheaterstück Grauzonen am Staatstheater Braunschweig. 2023 folgt eine Produktion der Mitwisser unter der Regie von Selina Gierschweiler.
Benedikt ter Braak war 2016 Stipendiat der Alfred-Töpfer-Stiftung für das Förderprogramm »Concerto21«. Seither befasst er sich ausführlich mit der Synthese von Stilen und Genres, Moderne und Tradition, spartenübergreifenden Konzertprogrammen und der Verbindung klassischer Literatur mit eigenen Kompositionen, Improvisationen und elektronischen Medien. Derzeit arbeitet ter Braak mit dem Chronatic Quartet an der CD-Produktion Karneval der Tiere. Außerdem beschäftigen ihn die elektronische Neuauflage der Klaviersonaten und der siebten Symphonie von Beethoven. Gemeinsam mit Hans Narva widmet er sich dem Leonard Cohen Project, das die Musik des amerikanischen Künstlers in neuen Arrangements präsentieren und wiederentdecken wird. Mit den Pianisten Kai Schumacher, Patricia Martin und Mirela Zhulali bereitet Benedikt ter Braak überdies Julius Eastmans »Evil Nigger« und »Gay Guerilla« für vier Klavier zur Aufführung vor.
MARCO T. ALLEATA
Marco Tiziano Alleata wurde 1987 in Saarbrücken geboren. Mit sechs Jahren erhielt er seinen ersten Klavierunterricht bei Andrea Hermann, mit vierzehn kamen Gitarrenunterricht bei Gaetano Carri und E-Bass Unterricht bei Christian Konrad hinzu. Von 2009 bis 2015 studierte er Musik und Medien am Institut für Musik und Medien der Düsseldorfer Robert Schumann Musikhochschule, wo ihn Stefan Rademacher (E-Bass) sowie Nico Brandenburg, Wolf Simon und Heiner Rennebaum (Combo) unterrichteten. Meisterkurse besuchte er bei Thomas Michael (T.M.) Stevens und Jimmy Haslip.
Von 2005 bis 2016 war Alleata Mitglied der Ska-Band Greedy Bees, von 2014 bis 2016 spielte er bei SARA XURI, und seit 2013 arbeitet er mit dem iranischen Musiker Shadmehr Aghili zusammen, mit dem er Tourneen durch Europa, Asien und Amerika unternommen hat. Zu den bekannten Größen der Branche, mit denen er aufgetreten ist, gehören Mel Gaynor (Simple Minds), Dirk Brand (AXXIS), Claudia Lippmann (Rundfunk-Tanzorchester Ehrenfeld), Cherry Gehring (Pur) und Benno Müller vom Hofe (Lena Meyer-Landrut).
Als Toningenieur hat er klassische Aufnahmen für Ars Campanula (CH), das WDR Sinfonieorchester, das Bayreuther Festival Junger Künstler und das Sinfonieorchester Aachen gemacht. Von 2016 bis 2018 arbeitete er für das Fernsehen und die Radiophilharmonie Saarbrücken Kaiserslautern als Tontechniker. Als freier Sendetonmeister ist er derzeit im Bedarfsfall für den Fernsehsender Phoenix tätig.
Marco Tiziano Alleata war 2017 einer der Gründer des Chronatic Quartet, mit dem er inzwischen die Alben Patchworks (2020) und Karneval der Tiere (2022) produziert hat. 2019 bis 2023 betrieb er in Krefeld sein Tonstudio La Galleria, bis er mit seiner Familie zurück ins Saarland zog und seitdem dort den Saarländischen Rundfunk technisch betreut.
Jan Friedrich
Für Jan Friedrich begann die musikalische Laufbahn, als er mit dreizehn Jahren an die Musikschule Dirk Schmidt in Ottweiler (Saarland) kam und bei Christoph Czomberlyk seine ersten Schlagzeugstunden absolvierte. Im selben Jahr konnte er bereits die ersten Erfahrungen als Songwriter und Bandmitglied sammeln, als er sich mit Musikerfreunden zusammentat und öffentlich auftrat. Während der nächsten Jahre spielte er in diversen Coverbands.
Von September 2015 bis Juli 2016 wurde er an der französischen Music Academy International (M.A.I.) unter anderem von Frank Agulhon, Denis Palatin, Alain Gozzo, Olivier Baldissera, Charlie Davot und Gael Feret am Schlagzeug in sämtlichen Stilrichtungen und Techniken ausgebildet. Ergänzt wurde der Unterrichtet durch die Fächer Gehörbildung, Rhythmische Gehörbildung und Harmonielehre. Auch regelmäßige Auftritte standen auf dem Stundenplan, den Jan Friedrich offenbar fleißig eingehalten hat, denn er beendete die Ausbildung als bester Schlagzeuger seines Jahrgangs mit einer besonderen Auszeichnung.
Von 2015 bis 2017 besuchte Jan Friedrich Workshops von Claus Hessler (»Camp Duty Update«), Andy Gillmann (»Creative Drumtools«) und Jan »Stix« Pfennig (»Swag Drumming«) sowie von Patrick Metzger (»Drumtraining Tools & Skills«), einem der herausragenden Drummer Deutschlands, der ihm seit 2018 regelmäßigen Unterricht erteilt.
Die Ensembles und Bands, in denen Jan Friedrich zu hören war bzw. ist, sind stilistisch breit gefächert: Als Jan, der Phrasenhenker, ist er Gitarrist, Sänger und Trommler der »mittelalterlichen« Notnägel; daneben finden wir Namen wie The Day We Fall (Modern Hardcore), Dauerbrenner (Akustik Cover), Messenger (Power Metal), Calling Vega (Alternative Rock), Voltbeat (Rock) und natürlich das Chronatic Quartet, in dem er zusammen mit Marco Tiziano Alleata, Benedikt ter Braak und Tobias Paulus erfolgreich die Genres und Stilarten überquert …
These guys don’t just play around with the various musical genres; they celebrate them in all their diversity.
Atlanta Audio Club
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