{"id":1711,"date":"2022-05-11T18:26:51","date_gmt":"2022-05-11T16:26:51","guid":{"rendered":"https:\/\/chronaticquartet.com\/2022\/05\/11\/homburg-ger-kultur-im-museum-roemermuseum-open-air\/"},"modified":"2022-05-11T18:26:51","modified_gmt":"2022-05-11T16:26:51","slug":"homburg-ger-kultur-im-museum-roemermuseum-open-air","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/chronaticquartet.com\/en\/2022\/05\/11\/homburg-ger-kultur-im-museum-roemermuseum-open-air\/","title":{"rendered":"Homburg (GER) | &#8222;Kultur im Museum&#8220; R\u00f6mermuseum &#8211; Open Air"},"content":{"rendered":"<\/p>\n<h2>Details<\/h2>\n<p>Classic Rocks Pop im R\u00f6mermuseum Homburg<\/p>\n<\/p>\n<h2>Info<\/h2>\n<p><a href=\"https:\/\/www.roemermuseum-schwarzenacker.de\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">https:\/\/www.roemermuseum-schwarzenacker.de<\/a><\/p>\n<\/p>\n<h2>When &#038; Where<\/h2>\n<p>September 12, 2021 (8:00 pm) &#8211; September 12, 2021 (11:00 pm)<\/p>\n<p>Homburger Stra\u00dfe 38 66424 Homburg<\/p>\n<\/p>\n<h2>Organizer<\/h2>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/chronaticquartet.com\/wp-content\/uploads\/2020\/06\/Bildschirmfoto-2020-06-24-um-09.11.13.png\" title=\"EIN SPAZIERGANG DURCH DIE ZEIT Wir schreiben das Jahr 275\/276 n. Chr. Die prasselnden Flammen erl\u00f6schen. Der Rauch verzieht sich, das aufgeregte Geschrei verebbt. Stille macht sich breit in Schwarzenacker. Grabesstille nach dem \u00dcberfall der Alemannen. Allm\u00e4hlich wird das Ausma\u00df sichtbar: Die unter Kaiser Augustus gegr\u00fcndete, quirlige Handelsstadt liegt in Schutt und Asche. Einige H\u00e4user und Kellergew\u00f6lbe haben den Ansturm \u00fcberstanden. Und der Grundriss einer italisch-r\u00f6mischen Stadtplanung ist zu sehen. Bis heute. Obwohl in den Jahren nach der Zerst\u00f6rung Schwarzenacker wieder besiedelt und aufgebaut wurde \u2013 der ehemalige Glanz und die \u00fcberregionale Bedeutung als Handels- und Verwaltungszentrum war ein f\u00fcr allemal dahin. Die urspr\u00fcnglich auf einer Fl\u00e4che von 25-30 ha mit ca. 2.000 Einwohnern gro\u00dfe Siedlung ist in Teilen als Freilichtmuseum wiederaufgebaut. Die freigelegten und teilweise rekonstruierten Geb\u00e4ude, H\u00e4userfassaden, Stra\u00dfenz\u00fcgen mit \u00fcberdachten Gehsteigen und Abwasserkan\u00e4len vermitteln einen lebendigen Einblick in den Alltag einer gallor\u00f6mischen Etappenstadt vor 2000 Jahren. Heute wie damals imposant: das \u201eHaus des Augenarztes\u201c mit seiner vornehm wohnlichen Ausstattung sowie das S\u00e4ulenkellerhaus, das seinen Namen dem gro\u00dfartigen Keller mit f\u00fcnf S\u00e4ulen verdankt. An der Stra\u00dfenkreuzung bei \u201eCapitolinus\u201c konnte man einkehren und eine Kleinigkeit essen oder trinken. Das frische Brot, das zum Essen gereicht wurde, stammte aus der heute rekonstruierten B\u00e4ckerei. Und gleich daneben bot die Herberge Handelsreisenden, Beamten, Handwerkern und Durchreisenden Logis und Unterkunft. Durch den Park mit seinem rekonstruierten gallor\u00f6mischen Umgangstempel f\u00fcr den Gott Merkur gelangt der Zeitreisende zum barocken Edelhaus. In dem rosafarbenen Herrenhaus warten im zweiten Stock die Zeugen der Vergangenheit auf den Besucher von heute. Zahlreiche Fundst\u00fccke aus den H\u00e4usern und Werkst\u00e4tten der r\u00f6merzeitlichen Handwerker und K\u00fcnstler sind hier ausgestellt und warten darauf, von einem phantasievollen Betrachter wieder zum Leben erweckt zu werden und ihm von ihrem Alltagsleben um die Zeit um Christi Geburt zu erz\u00e4hlen. Nur eine Etage tiefer, im Erdgescho\u00df, und man ist in der zweiten H\u00e4lfte des 18. Jahrhunderts. Etwa drei\u00dfig sp\u00e4tbarocke Gem\u00e4lde haben als Dauerleihgabe der Bayerischen Staatsgem\u00e4ldesammlungen den Weg von M\u00fcnchen in ihre alte Heimat gefunden. Die Landschafts- und Tierbilder, die jetzt im Edelhaus ausgestellt sind, waren Auftragswerke f\u00fcr den Zweibr\u00fccker und Karlsberger Herzogshof. W\u00e4hrend die Gem\u00e4lde mit ihren teils idealen, teils ann\u00e4hernd lokalisierbaren Landschaften und ihren gem\u00fctvollen Tieridyllen urspr\u00fcnglich einem handverlesenen Kreis vorbehalten waren, gestatten sie heute jedem, der sie betrachten will, einen Blick in die Welt des h\u00f6fischen Barock. \u00dcber 2000 Jahre Geschichte auf einem kurzen Spaziergang durch die Zeit!\" alt=\"EIN SPAZIERGANG DURCH DIE ZEIT Wir schreiben das Jahr 275\/276 n. Chr. Die prasselnden Flammen erl\u00f6schen. Der Rauch verzieht sich, das aufgeregte Geschrei verebbt. Stille macht sich breit in Schwarzenacker. Grabesstille nach dem \u00dcberfall der Alemannen. Allm\u00e4hlich wird das Ausma\u00df sichtbar: Die unter Kaiser Augustus gegr\u00fcndete, quirlige Handelsstadt liegt in Schutt und Asche. Einige H\u00e4user und Kellergew\u00f6lbe haben den Ansturm \u00fcberstanden. Und der Grundriss einer italisch-r\u00f6mischen Stadtplanung ist zu sehen. Bis heute. Obwohl in den Jahren nach der Zerst\u00f6rung Schwarzenacker wieder besiedelt und aufgebaut wurde \u2013 der ehemalige Glanz und die \u00fcberregionale Bedeutung als Handels- und Verwaltungszentrum war ein f\u00fcr allemal dahin. Die urspr\u00fcnglich auf einer Fl\u00e4che von 25-30 ha mit ca. 2.000 Einwohnern gro\u00dfe Siedlung ist in Teilen als Freilichtmuseum wiederaufgebaut. Die freigelegten und teilweise rekonstruierten Geb\u00e4ude, H\u00e4userfassaden, Stra\u00dfenz\u00fcgen mit \u00fcberdachten Gehsteigen und Abwasserkan\u00e4len vermitteln einen lebendigen Einblick in den Alltag einer gallor\u00f6mischen Etappenstadt vor 2000 Jahren. Heute wie damals imposant: das \u201eHaus des Augenarztes\u201c mit seiner vornehm wohnlichen Ausstattung sowie das S\u00e4ulenkellerhaus, das seinen Namen dem gro\u00dfartigen Keller mit f\u00fcnf S\u00e4ulen verdankt. An der Stra\u00dfenkreuzung bei \u201eCapitolinus\u201c konnte man einkehren und eine Kleinigkeit essen oder trinken. Das frische Brot, das zum Essen gereicht wurde, stammte aus der heute rekonstruierten B\u00e4ckerei. Und gleich daneben bot die Herberge Handelsreisenden, Beamten, Handwerkern und Durchreisenden Logis und Unterkunft. Durch den Park mit seinem rekonstruierten gallor\u00f6mischen Umgangstempel f\u00fcr den Gott Merkur gelangt der Zeitreisende zum barocken Edelhaus. In dem rosafarbenen Herrenhaus warten im zweiten Stock die Zeugen der Vergangenheit auf den Besucher von heute. Zahlreiche Fundst\u00fccke aus den H\u00e4usern und Werkst\u00e4tten der r\u00f6merzeitlichen Handwerker und K\u00fcnstler sind hier ausgestellt und warten darauf, von einem phantasievollen Betrachter wieder zum Leben erweckt zu werden und ihm von ihrem Alltagsleben um die Zeit um Christi Geburt zu erz\u00e4hlen. Nur eine Etage tiefer, im Erdgescho\u00df, und man ist in der zweiten H\u00e4lfte des 18. Jahrhunderts. Etwa drei\u00dfig sp\u00e4tbarocke Gem\u00e4lde haben als Dauerleihgabe der Bayerischen Staatsgem\u00e4ldesammlungen den Weg von M\u00fcnchen in ihre alte Heimat gefunden. Die Landschafts- und Tierbilder, die jetzt im Edelhaus ausgestellt sind, waren Auftragswerke f\u00fcr den Zweibr\u00fccker und Karlsberger Herzogshof. W\u00e4hrend die Gem\u00e4lde mit ihren teils idealen, teils ann\u00e4hernd lokalisierbaren Landschaften und ihren gem\u00fctvollen Tieridyllen urspr\u00fcnglich einem handverlesenen Kreis vorbehalten waren, gestatten sie heute jedem, der sie betrachten will, einen Blick in die Welt des h\u00f6fischen Barock. \u00dcber 2000 Jahre Geschichte auf einem kurzen Spaziergang durch die Zeit!\" \/><\/p>\n<p>EIN SPAZIERGANG DURCH DIE ZEIT Wir schreiben das Jahr 275\/276 n. Chr. Die prasselnden Flammen erl\u00f6schen. Der Rauch verzieht sich, das aufgeregte Geschrei verebbt. Stille macht sich breit in Schwarzenacker. Grabesstille nach dem \u00dcberfall der Alemannen. Allm\u00e4hlich wird das Ausma\u00df sichtbar: Die unter Kaiser Augustus gegr\u00fcndete, quirlige Handelsstadt liegt in Schutt und Asche. Einige H\u00e4user und Kellergew\u00f6lbe haben den Ansturm \u00fcberstanden. Und der Grundriss einer italisch-r\u00f6mischen Stadtplanung ist zu sehen. Bis heute. Obwohl in den Jahren nach der Zerst\u00f6rung Schwarzenacker wieder besiedelt und aufgebaut wurde \u2013 der ehemalige Glanz und die \u00fcberregionale Bedeutung als Handels- und Verwaltungszentrum war ein f\u00fcr allemal dahin. Die urspr\u00fcnglich auf einer Fl\u00e4che von 25-30 ha mit ca. 2.000 Einwohnern gro\u00dfe Siedlung ist in Teilen als Freilichtmuseum wiederaufgebaut. Die freigelegten und teilweise rekonstruierten Geb\u00e4ude, H\u00e4userfassaden, Stra\u00dfenz\u00fcgen mit \u00fcberdachten Gehsteigen und Abwasserkan\u00e4len vermitteln einen lebendigen Einblick in den Alltag einer gallor\u00f6mischen Etappenstadt vor 2000 Jahren. Heute wie damals imposant: das \u201eHaus des Augenarztes\u201c mit seiner vornehm wohnlichen Ausstattung sowie das S\u00e4ulenkellerhaus, das seinen Namen dem gro\u00dfartigen Keller mit f\u00fcnf S\u00e4ulen verdankt. An der Stra\u00dfenkreuzung bei \u201eCapitolinus\u201c konnte man einkehren und eine Kleinigkeit essen oder trinken. Das frische Brot, das zum Essen gereicht wurde, stammte aus der heute rekonstruierten B\u00e4ckerei. Und gleich daneben bot die Herberge Handelsreisenden, Beamten, Handwerkern und Durchreisenden Logis und Unterkunft. Durch den Park mit seinem rekonstruierten gallor\u00f6mischen Umgangstempel f\u00fcr den Gott Merkur gelangt der Zeitreisende zum barocken Edelhaus. In dem rosafarbenen Herrenhaus warten im zweiten Stock die Zeugen der Vergangenheit auf den Besucher von heute. Zahlreiche Fundst\u00fccke aus den H\u00e4usern und Werkst\u00e4tten der r\u00f6merzeitlichen Handwerker und K\u00fcnstler sind hier ausgestellt und warten darauf, von einem phantasievollen Betrachter wieder zum Leben erweckt zu werden und ihm von ihrem Alltagsleben um die Zeit um Christi Geburt zu erz\u00e4hlen. Nur eine Etage tiefer, im Erdgescho\u00df, und man ist in der zweiten H\u00e4lfte des 18. Jahrhunderts. Etwa drei\u00dfig sp\u00e4tbarocke Gem\u00e4lde haben als Dauerleihgabe der Bayerischen Staatsgem\u00e4ldesammlungen den Weg von M\u00fcnchen in ihre alte Heimat gefunden. Die Landschafts- und Tierbilder, die jetzt im Edelhaus ausgestellt sind, waren Auftragswerke f\u00fcr den Zweibr\u00fccker und Karlsberger Herzogshof. W\u00e4hrend die Gem\u00e4lde mit ihren teils idealen, teils ann\u00e4hernd lokalisierbaren Landschaften und ihren gem\u00fctvollen Tieridyllen urspr\u00fcnglich einem handverlesenen Kreis vorbehalten waren, gestatten sie heute jedem, der sie betrachten will, einen Blick in die Welt des h\u00f6fischen Barock. \u00dcber 2000 Jahre Geschichte auf einem kurzen Spaziergang durch die Zeit!<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Details Classic Rocks Pop im R\u00f6mermuseum Homburg Info https:\/\/www.roemermuseum-schwarzenacker.de When &#038; Where September 12, 2021 (8:00 pm) &#8211; September 12, [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_monsterinsights_skip_tracking":false,"_monsterinsights_sitenote_active":false,"_monsterinsights_sitenote_note":"","_monsterinsights_sitenote_category":0,"site-sidebar-layout":"default","site-content-layout":"","ast-site-content-layout":"default","site-content-style":"default","site-sidebar-style":"default","ast-global-header-display":"","ast-banner-title-visibility":"","ast-main-header-display":"","ast-hfb-above-header-display":"","ast-hfb-below-header-display":"","ast-hfb-mobile-header-display":"","site-post-title":"","ast-breadcrumbs-content":"","ast-featured-img":"","footer-sml-layout":"","ast-disable-related-posts":"","theme-transparent-header-meta":"","adv-header-id-meta":"","stick-header-meta":"","header-above-stick-meta":"","header-main-stick-meta":"","header-below-stick-meta":"","astra-migrate-meta-layouts":"default","ast-page-background-enabled":"default","ast-page-background-meta":{"desktop":{"background-color":"var(--ast-global-color-5)","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""},"tablet":{"background-color":"","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""},"mobile":{"background-color":"","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""}},"ast-content-background-meta":{"desktop":{"background-color":"var(--ast-global-color-4)","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""},"tablet":{"background-color":"var(--ast-global-color-4)","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""},"mobile":{"background-color":"var(--ast-global-color-4)","background-image":"","background-repeat":"repeat","background-position":"center center","background-size":"auto","background-attachment":"scroll","background-type":"","background-media":"","overlay-type":"","overlay-color":"","overlay-opacity":"","overlay-gradient":""}},"footnotes":""},"categories":[43],"tags":[],"class_list":["post-1711","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-lbg-category"],"aioseo_notices":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/chronaticquartet.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1711","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/chronaticquartet.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/chronaticquartet.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/chronaticquartet.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/chronaticquartet.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1711"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/chronaticquartet.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1711\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/chronaticquartet.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1711"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/chronaticquartet.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1711"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/chronaticquartet.com\/en\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1711"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}